Damit Ihr Urlaub nicht zum Albtraum wird,
deshalb lieber vorbeugen.
Im übrigen Südafrika verfügt über eine ausgezeichnete medizinische Versorgung.
| Wichtiger Hinweis! Schließen Sie unbedingt eine Auslands Krankenversicherung ab. |
Cholera:
In einigen Regionen des Landes, besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko für Cholera, das insbesondere die einheimische Bevölkerung betrifft.
Besonders betroffen sind die Empangeni-Region (v.a. die unteren Regionen des Umfolozi-Distrikts, sowie Hlabisa, Ngwelezane und Eshowe/Nkandla), die Südküste (KwaDukuza/Stanger, Jozini, die Ugu-Region), des weiteren die Eastern Cape-Provinz, die Northern Province und Port Shepstone. .
Die Infektionsgefahr bei Touristen ist als sehr gering einzustufen.
Achten sie trotzdem auf sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen.
Eine besondere
Infektionsgefahr besteht bei verunreinigten Speisen oder Getränken.
(z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen).
Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist daher ein Typhus - Impfschutz äußerst sinnvoll.
| Malaria |
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| Hohes Risiko | von September bis Juni in der Mpumalanga-Provinz, inklusive Krügerpark und benachbarte Parks, in der Northern Province, in KwaZulu-Natal (Nordostküste). |
| Geringes Risiko | in diesen Gebieten während der Trockenzeit im Juli und August, sowie im übrigen Norden (im Osten von KwaZulu-Natal bis zum Tugela-Fluß und im Nordwesten bis Swartwater). |
| Kein Risiko in den übrigen Landesteilen. | |
| Erreger: über 90% Plasmodium falciparum (Malaria tropica), der Rest v.a. Plasmodium vivax und ovale (Malaria tertiana). |
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Wichtig!
Für die richtige Auswahl eines Präparates sollte unbedingt ein Arzt besser ein Tropenmediziner aufgesucht werden.
Zur Prophylaxe werden hauptsächlich die Arzneimittel Chloroquin, Mefloquin und Proguanil oft in Kombination genutzt.
Prophylaxepräparate gibt es in jeder Südafrikanischen Apotheke (Apteek oder Chemist) rezeptfrei und sind hier deutlich preisgünstiger als in Europa,
z.B. 5 Tabletten Doxycycline (Doxycyl® bzw. Randoclin®) ca. 7 EUR oder 8 Tabletten Mefloquine (Lariam® bzw. Mefliam®) ca. 11 EUR.
Das Mittel Atovaquone-proguanil (Malarone®) wird in Südafrika aus lizenzrechtlichen Gründen nicht vergünstigt abgegeben.
Achten Sie aber unbedingt darauf, dass die meisten Präparate bereits mindestens ein Woche vor der Reise in die betroffenen Gebiete eingenommen werden sollten, damit eine ausreichende Immunisierung vorhanden ist.
Alle derzeit auf dem Markt befindlichen Präparate verhindern nicht die Ansteckung, unterdrücken aber deren lebensgefährlichen Symptome.
Die beste Prophylaxe ist sich nicht von der Anopheles Mücke stechen zulassen.
Die malariaübertragende Mücke Anopheles ist besonders aktiv mit Beginn der Dämmerung bis zum Sonnenaufgang.
Wichtige Vorbeugungsmassnahmen:
Vermeidung von Mückenstichen durch:
Werden Sie nicht leichtsinnig, Südafrika ist das Land mit der höchsten Aidsdichte der Welt und mittlerweile leiden mehr als 10 % der Gesamtbevölkerung an dieser Immunschwächekrankheit.
Es gibt keine Immunisierung gegen Bilharzia; dieser mikroskopische Organismus kommt in Flüssen, Teichen und Talsperren (in sowohl stehendem als auch fließendem Gewässer) in den nördlichen und östlichen Gebieten Südafrikas vor. Erkundigen Sie sich hier am Besten bei Ortskundigen. Besuchern wird dazu geraten, weder dieses Wasser zu trinken noch darin zu schwimmen. Wer hier doch einmal nass wird, sollte Körper und Kleidung möglichst schnell trocknen.
Bilharziose wird oft unterschätzt, ist aber ebenso lebensgefährlich wie die Malaria!
Im gesamten Land besteht kein Risiko. Erfolgt die Einreise aus einen Land mit erhöhten Gelbfieberrisiko, auch bei Transitverkehr durch so ein Land, wird eine Gelbfieber Impfbescheinigung verlangt.
Das Leitungswasser kann man in Südafrika ohne weiteres trinken, ebenso besteht bei frischen Salaten und anderen Nahrungsmitteln kein erhöhtes Risiko. Trotzdem eine Impfung gegen Hepatitis A kann nicht schaden.
Eine Impfung gegen Hepatitis B ist bei Risikogruppen empfohlen.
Im allgemeinen besteht in Südafrika ein erhöhtes Tollwutrisiko, durch die Zunahme von streuenden Hunden. Suchen Sie nach einer Bissverletzung unbedingt einen Arzt auf.
Zecken kommen hauptsächlich während der Wintermonate, von April bis September, im ganzen Land vor.
| Hinweis! Lassen Sie sich bitte vor Reiseantritt von Ihrem Arzt beraten! |
Ausführliche Beschreibungen finden Sie auf dieser Webseite

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