Ein einmaliges Gesamtwerk
über Südafrika
Von Südafrika fasziniert haben sich die Autoren etwas ganz besonderes ausgedacht.
"Es ist einfacher etwas zu lieben was man kennt und versteht".
Unter diesem Motto ist nach jahrelanger Recherche ein einzigartiges Nachschlagewerk zum
Thema Geschichte und Kulturen Südafrikas entstanden.
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Die ewig junge Mutter
Ebenfalls der älteste seiner Art in Südafrika ist der heute
5,5 Hektar große Company Garden mit einem Duftgarten, netten
Cafés und einer Fülle von Blumen, Bäumen, Teichen, Volieren
und Rasenflächen. Am Ende des ehemaligen Gemüsegartens van
Riebecks, vorbei am Parlamentshaus und dem Tuynhaus – der
Amtssitz des Präsidenten und der Ministerien –, liegt die
südafrikanische "National Gallery", das "South African Museum"
und das Staatsarchiv.
Südafrikanischer Wein, Weib und
Gesang – die bunt gemischten, am Kap gestrandeten
Völkerschaften machen Kapstadt zur versatilen
Schlemmerhauptstadt.
Nördlich der Innenstadt von
Kapstadt liegt das einst verwahrloste Werftviertel, das heute
als eines der größten Touristenattraktionen der Kap-Provinz
bekannt ist: die Victoria and Alfred Waterfront. Am
touristischen Nabel Kapstadts geben über vierzig Restaurants,
Kneipen, Geschäfte und Kinos auf relativ engem Raum die
Garantie dafür, dass immer etwas los ist und natürlich gibt es
jede Menge Live-Musik. Für all diejenigen, die entlang der
Waterfront eine Reintour machen möchten, gibt es außer Taxis
einen Shuttlebus von und ins Zentrum. Gleich neben dem Bahnhof
befindet sich das Touristenbüro Captour. Dort sind Auskünfte,
Broschüren und Kartenmaterial erhältlich. Mehr als 100 Hotels
aller Kategorien und zahllose Guesthouses und Bed &
Breakfast-Unterkünfte bieten Übernachtungsmöglichkeiten in
Kapstadt an.
Kapstadt zählt
unter anderem zu den südafrikanischen Jazzhochburgen und
findige Fremdenverkehrsstrategen haben sogar eine -Jazz-Route
zusammengestellt. Die aktuellen Broschüren dazu, wie auch die
Spielpläne für Theater und Konzerte, gibt es ebenfalls bei
Captour. Obwohl aus "der Ferne die Trommeln zu hören" sind,
scheint Kapstadt weit entfernt vom restlichen Afrika. Nirgendwo in Südafrika leben so viele Völker und Rassen zusammen wie in Kapstadt. Die nach Sport verrückten Kapstädter verstehen es, verwöhnt von der Schönheit der Umgebung und den grenzenlosen Freizeitmöglichkeiten, das Leben in dem Schmelztiegel der Kulturen zu genießen. Der bunten Mischung der hier gestrandeten Völkerschaften wie Malaien, Holländer, Portugiesen, Franzosen, aber auch Deutschen, die an der Entwicklung der traditionellen Kap-Küche beteiligt waren, sowie der gesamten Bandbreite der Ethnic-Food-Palette verdankt Kapstadt den Rang der Schlemmerhauptstadt. Nicht zuletzt spielen die hervorragenden Weine aus der Region eine tragenden Rolle dabei.
Zahlreiche Unternehmen bieten
Touren und Führungen durch die Stadt, nach Robben Island, wo
Nelson Mandela 27 Jahre seines Lebens als Gefangener
verbrachte, ins Umland, wie beispielweise zu den Winelands,
und in die Townships an. Letztere sollten ausschließlich mit
einem erfahrenen Guide unternommen werden. Auch Wanderungen
und Radtouren stehen im Programm. Für weniger Sportive
empfiehlt sich eine "Topless-Tour" durch die Stadt. Dabei
handelt es sich nicht um eine "Oben ohne Veranstaltung",
sondern um einen offenen Doppeldeckerbus, der im Stundentakt
nach dem Hop-on Hop-off-Prinzip zwischen Waterfront und Signal
Hill verkehrt. Und last but not least:
Das Wetter am Kap.
Besonders in den Monaten zwischen Mai und August – dem südafrikanischen Winter – bringt es Überraschungen mit sich.
Kräftige Westwinde werden häufig von Niederschlägen begleitet und lassen die Temperaturen auf unter 15° C sinken.
Weitaus verlässlicher dagegen ist der Sommer mit durchschnittlich 26° C und viel Sonnenschein.
