Ein einmaliges Gesamtwerk
über Südafrika
Von Südafrika fasziniert haben sich die Autoren etwas ganz besonderes ausgedacht.
"Es ist einfacher etwas zu lieben was man kennt und versteht".
Unter diesem Motto ist nach jahrelanger Recherche ein einzigartiges Nachschlagewerk zum
Thema Geschichte und Kulturen Südafrikas entstanden.
Weitere Infos zur CD
In den Jagdgründen der
Zulu-Herrscher
Mitten in Zululand, etwa 250 Kilometer von Durban entfernt, liegt eines der größten Wildreservate Südafrikas.
Nach dem Zusammenschluss der beiden ältesten, 1895 gegründeten Reservate Hluhluwe und
Umfolozi kam im Jahr 1989 der dazwischen liegende "Korridor" hinzu. Der Park umfasst gegenwärtig eine Fläche von
etwa 1000 Quadratkilometer. Auf dem Gebiet des Umfolozi befanden sich vormals die Jagdgründe der Zuluherrscher,
später diente es als Tummelplatz europäischer Elfenbein- und Sportjäger.
Die offene Savanne wird an manchen Stellen von dichtem Dickicht unterbrochen. Davon profitieren in erster Linie
Impalas, Nyalas und Kudus. Mit Hacke und Spaten wollte man der überhand nehmenden Bewachsung Einhalt gebieten,
doch der Erfolg war recht dürftig. In den 80er Jahren begann man damit, junge Elefanten aus dem Krüger-Park hier anzusiedeln.
Diese gingen wesentlich effizienter dagegen vor.
Die beiden Teile des Parks zeigen sich von der Atmosphäre her recht unterschiedlich: Hluhluwe wirkt mit seinen Galeriewäldern
und dichtbewaldeten Hügeln eher tropisch. Die Landschaft des doppelt so großen Umfolozi Reservates zeigt sich wesentlich
offener. Es liegt zwischen dem schwarzen und dem weißen Umfolozi Fluß. Als Folge starker Erosion in den außerhalb des
Parks liegenden dichtbesiedelten Gebieten führt der weiße Umfolozi nicht mehr ganzjährig Wasser. Maßgeblich dafür war
auch der Wirbelsturm Demonia, der den Galeriewald mit seinen monumentalen Sykomoren zerstörte.
Der Hluhluwe-Umfolozi Park ist heute an biologischer Vielfalt kaum zu übertreffen. Er präsentiert sich mit über 400 Vogel-
und über 50 Säugetierarten, unter ihnen die "Big Five": Der Park wurde weltberühmt durch die Rettung der beiden Nashornarten.
1922 waren gerade noch etwa 20 Exemplare übrig geblieben. Heute beherbergt der Park etwa 2000 Breitmaul- und
300 Spitzmaulnashörner. Über 4000 der schwergewichtigen "Rhinos" wurden bereits an andere Parks abgegeben. In abwechslungsreicher und urwüchsiger Landschaft, zwischen 60 und 550 Meter Höhe, lassen sich hervorragende und unvergessliche Pirschfahrten unternehmen. Auf 214 Kilometern gut befahrbaren und miteinander verbundenen Straßen und Pisten sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tierbeobachtung gegeben. Die zum Teil dichte Vegetation, mit 1250 verschiedenen Pflanzenarten, erhöht zusätzlich die Spannung des Aufspürens. Jede Kurve hält eine neue Überraschung bereit. Übernachtungsmöglichkeiten in den verschiedenen Camps innerhalb des Parks machen es möglich, bereits in den frühen Morgenstunden auf Entdeckungstour zu gehen. Von der Rundhütte, über das Safari-Camp bis hin zur Busch-Lodge stehen dem Besucher verschiedenartige Unterkünfte zur Auswahl.
Bilder:HADIT

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