Ein einmaliges Gesamtwerk
über Südafrika
Von Südafrika fasziniert haben sich die Autoren etwas ganz besonderes ausgedacht.
"Es ist einfacher etwas zu lieben was man kennt und versteht".
Unter diesem Motto ist nach jahrelanger Recherche ein einzigartiges Nachschlagewerk zum
Thema Geschichte und Kulturen Südafrikas entstanden.
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Geschichte & Kulturen Südafrikas
Nongquawuse, ein etwa 15-jähriges Mädchen, deren Eltern von den Briten im Krieg getötet wurden, lebte zusammen mit ihrem Onkel Mhlakaza, der Berater des Häuptlings des Gcaleka Stammes war, in der Nähe des Gxara Flusses. Eines Tages als das Mädchen an den Fluss ging um Wasser zu holen, erschienen ihr fremdartige Wesen aus dem Wasser. Sie sprachen zu dem Mädchen: „Wir sind eure Vorfahren, die euch helfen wollen. Trennt euch von all eurem Vieh und Mais und wir werden von den Toten mit riesigen Herden besseren Viehs zurückkehren. Die Milch wird reichlich sein wie Wasser und eure Ernte wird mächtig sein. Es wird ein besseres Leben und Glück für alle geben. An dem Tag, an dem zwei Sonnen am Himmel aufgehen, werden wir triumphierend auferstehen und die Weißen im großen Sturm ins Meer treiben. Geh und erzähl deinem Onkel Mhlakaza, dass wir euch helfen können.“ Durch das „Loch in der Wand“, werde die Hilfe, in Form von Soldaten mit den wiedergeborenen Seelen großer, verstorbener Xhosa Krieger, kommen und die verhassten Briten besiegen. Nongquawuse erzählte, wie ihr aufgetragen, alles ihrem Onkel, der es an die Häuptlinge weitergab.
Der 18. Februar 1857, der Tag an dem sich die Prophezeiung erfüllen sollte, kam und ging ohne das etwas geschah. Bis dahin waren etwa 150.000 Tiere getötet und die Ernten verbrannt worden.
Eine schreckliche Hungersnot war die Folge und die Population der Xhosa dezimierte sich um zwei Drittel. Viele Familien starben und ein Großteil der Überlebenden war gezwungen, bei den Briten für Lebensmittel zu arbeiten. Sir George Grey besiedelte nun mit Einwanderungsplänen das Land der Xhosa mit Weißen. Für eine kurze Zeit war es für ihn der Beweis, das ein "harmonisches Nebeneinander" beider Völker möglich war. Nach und nach wurden die Xhosa-Siedlungsgebiete Ciskei und Transkei annektiert.
Nongquawuse wurde verhaftet und in die Verbannung zunächst nach Robben Island gebracht. Den Rest ihres Lebens verbrachte sie auf der Glen Shaw Farm am Eastern Cape, wo sie 1898 verstarb.
Photo:HADIT, SATours

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